Hexer, Grünes Licht, Spielarchitektur

in MaxLevel! von

In der Rubrik Max Level! präsentieren wir euch handverlesene Links zu interessanten Artikeln oder Projekten zum Thema Video- und Rollenspiel.

Es wird immer schwerer, sich von Games zu verabschieden

(ze.tt, Till Eckert)

Einige Videospiele erreichen mittlerweile eine Komplexität in ihrem Handlungsaufbau oder Präsentation der Welt, die dem Film oder der Literatur in nichts nachstehen. Till Eckert beschreibt hier seine ganz eigenen Erfahrungen mit Witcher 3, welches in den 150 Stunden, die er mit dem Spiel verbrachte, auch zu einem Teil von sich selbst wurde.

STEAM IS REMOVING GREENLIGHT – AN INDIE DEVELOPER’S INTERPRETATION

(disastercake.com, Mike Gale)

„Das ist Greenlight.“ – „Was tut es?“ – „Es leuchtet grün.“ Steam Greenlight war eine Plattform, die Indieentwicklern dabei helfen sollte, ihre Spiele mit der Community zu entwickeln und bekannter zu machen. Doch der Dienst war nicht unumstritten. Nun gab Valve bekannt, dass man Greenlight abschalten wolle und demnächst durch ein anderes System namens Direct ersetzen wird. Mike Gale, dessen Spiel Soul Saga selbst den Greenlight-Prozess durchmachte, beschreibt seine Gedanken zur alten Plattform und den Möglichkeiten, die das neue System bieten könnte. Dabei fällt auf, dass das neue Discover-Feature von Steam solche Plattformen sowieso eher überflüssig macht.

Heterotopias

(jumpovertheage.com)

Heterotopias ist ein neues, englischsprachiges e-Zine, das sich mit der Architektur in Videospielen beschäftigt – richtige Architektur, wohlgemerkt, nicht Software-Architektur. „Not an empty ode to the fidelity of digital realities, but a critical dissection of spaces of play, exploration, violence and ideology, Heterotopias aims to develop new ways of understanding games as cultural objects.“ Die erste Ausgabe, die sich in einem Hauptfeature mit Kane & Lynch 2: Dog Days‘ auseinandersetzt, ist für lediglich 3$ erhältlich.

Final Fantasy XV: Weltkultur als Popcollage

(videogametourism.at, Christopher Lukman)

Final Fantasy war schon immer eine Videospielserie, die sich in einem höchst ironischen Ton frei aus den Mythologien und Sagen der ganzen Welt bedient hat. Final Fantasy XV ist hier keine Ausnahme, doch geht der ironische Ton auch in die Handlungsebene ein. Das Abenteuer der nach Lukmans Auffassung latent homosexuellen Männertruppe beginnt mit einem kaputten Auto und endet auf einer ähnlichen Note.

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Mathias ist Herausgeber von LEVELUP! und seit seiner Jugend begeisterter Fan japanischer Rollenspiele. Im echten Leben ist er irgendwas zwischen Physiker und Chemiker.

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