Mein Spielejahr 2016

in Jahresrückblick

Das Jahr neigt sich zu Ende und jeder, der ein Videospiel im Laufe des Jahres in der Hand hielt, fühlt sich genötigt, eine Best-Of-2016-Liste zu erstellen. Wieso sollte ich das also nicht auch können! Ich nutze die Gelegenheit aber auch für einen Moment der Reflexion meines Spielverhaltens, welches man als … unkonstant bezeichnen könnte.

Altlasten

Natürlich beginnt das Jahr mit Spielen, welche man aus 2015 noch ins neue Jahr schleppt. Bei mir war das Xenoblade Chronicles X, welches ich auch wirklich gerne gespielt habe. Aber irgendwann war die Luft dann doch raus, spätestens als der Stress auf meiner Arbeit etwas zulegte. Xenoblade ist ein Spiel, welches man am besten in längeren Sessions spielt, um voll in die Welt einzutauchen. Die hatte ich dann leider aber nicht mehr – sollte der Titel in einer verbesserten Version für die Switch kommen, wäre das aber für mich ein Grund, ihn nochmal anzufangen (oder ich spiele die Wii-U-Fassung einfach).

Nun muss ich noch dazu sagen, dass ich Spiele aus zwei Gründen aufhöre: 1. Stress und 2. ein anderes Spiel. Und sow ar es auch hier, denn während mein Interesse an Xenoblade langsam dahinschied, erschien Final Fantasy IX auf Steam. Ich habe den Titel seit sicher zehn Jahren nicht gespielt und habe die Gelegenheit genutzt, eines meiner Lieblings-Final-Fantasys erneut zu erleben. Ich war wieder sehr beeindruckt, wie schön die Welt einfach ist, und habe sogar das Hipporennen beendet (Seilspringen kann ich bis heute nicht). Ich habe den letzten Dungeon aber dann doch nicht beendet, denn dann kam …

Tokyo Mirage Sessions #FE. Zusammen mit Xenoblade das einzige große RPG für Nintendos Konsole war es ein Pflichtkauf für mich. Und ich habe den Kauf nicht bereut, denn das Spiel unterhielt sehr gut. Doch dann kam wieder Stress und ich musste mitten im Spiel aufhören. Natürlich habe ich trotzdem weiter Spiele gekauft, so das geniale Stella Glow (mein einziges §DS-Spiel dieses Jahr, was ich gespielt habe) und Earthound Beginnings für die Virtual Console (wie man in meinem Retrocheck lesen lonnte gefiel mir das nicht).

Eine weitere Altlast, die ich endlich von mir werfen konnte, waren die beiden Trails-in-the-Sky-Spiele, die ich zur Abwechslung sogar mal beendet habe. Hier kam eine Krankheit zur Hilfe, die mich knapp anderthalb Wochen ans Bett fesselte, wodurch ich die Zeit fand, 100 Stunden in beide Spiele zu stecken. Ein wahnsinniges Erlebnis und ich kann wirklich nur jedem empfehlen, die Titel auszuprobieren.

ReVITAlisierung

Die größte Anschaffung dieses Jahr bestand jedoch darin, mir im November endlich eine PlayStation Vita zu holen. Endlich kann ich auch all die genialen RPGs für Sonys Handheld spielen und mir PSOne-Classics holen! Im Moment sitze ich noch an Wild Arms, welches mir immer noch gut gefällt, und Child of Light, welches mich sehr begeistert. Beide Spiele werde ich wohl auch beenden und als nächstes Trails of Cold Steel noch einmal anfangen (nachdem ich das Spiel nach drei kapiteln erstmal zur Seite legte wegen – na was wohl – Stress). Mit Persona 4 steht aber auch das nächste Schwergewicht auf dem Menü und noch viele weitere Titel.

Und 2017?

Meinem Spielspaß stehen vor allem meine Arbeit und meine eigene Unstetigkeit im Wege. Gegen die Arbeit kann ich nicht viel machen, aber ich muss endlich lernen, Spiele auch bis ans Ende zu spielen. Im nächsten Jahr wird wohl eine PlayStation 4 ins Haus kommen, damit ich Persona 5 kaufen kann. Gleichzeitig werde ich dann auch Final Fantasy XV nachholen können und freudig auf Nier Automata, Ni No Kuni 2 und Dragon Quest XI schauen. Mit Cosmic Star Heroine und Soul Saga erscheinen außerdem zwei Indie-RPGs, auf die ich mich seit Ewigkeiten schon freue. Und dann kommen ja noch immer Überraschungstitel dazwischen. Ich beschwere mich aber einfach mal nicht, sondern setze mich an die Konsole, damit mein nächster Jahresrückblick mehr durchgespielte als angefangene Titel beinhalten wird.

CC BY-NC-SA 4.0 Mein Spielejahr 2016 von LEVELUP! ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Mathias ist Herausgeber von LEVELUP! und seit seiner Jugend begeisterter Fan japanischer Rollenspiele. Im echten Leben ist er irgendwas zwischen Physiker und Chemiker.

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